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Wurscheiben ohne Ende...

... helfen kann "BVS neue Generation"

Ein Testat ist kein Testat!
oder "weil nicht sein kann, was nicht sein darf"

Wie oft hören wir von Schießstandbetreibern: Wir haben ein Testat, das unsere Scheiben "sauber" sind! Schaut man sich dieses Testat genauer an, so wird darin bestätigt, dass Wurfscheiben der Marke "X", die vom betreffenden Institut an einem Tag Y (z.B. im Juni 2003) einmal untersucht worden sind und damals gewisse Werte an PAK aufwiesen.

Ein solches "Testat" nützt Ihnen gar nichts. Es ist nämlich nicht interessant, was vor z.B. acht Monaten in Wurfscheiben der Marke "X" enthalten war, sondern nur, was in konkret den Wurfscheiben enthalten ist, die in Ihrem Bunker liegen.

Ein Testat über irgendwelche Scheiben, die vor Monaten beprobt worden sind, hat mit den Scheiben, die sie erwerben, nichts, aber auch gar nichts zu tun.

Weder stammen Wurfscheiben einer Marke immer aus der selben Fabrikationsstätte, noch sind die Herstellungsmethoden zwingend die gleichen.

Es gibt Wurfscheiben - vertrieben unter einer Marke, ja unter einer Bezeichnung -, die mit verschiedenen Materialien gefertigt werden, einmal mit PAK-armen Bindern, einmal mit stark PAK-haltigen Materialien. Es ist also zwecklos, sich mit einer Bestätigung abzufinden, die sich nicht konkret auf die Wurfscheiben bezieht, die Ihnen geliefert werden.

Das ist auch der Grund, warum wir uns der Mühe unterziehen, das Qualitätssicherungsmanagement des BVS für Sie vorzuhalten: Nur mit einer gezielten Beprobung konkret des Materials, das bei Ihnen angeliefert wird, können Sie sicher sein, dass sie keinen Sondermüll auf Ihr Gelände werfen.

Eine Aufforderung und Bitte auch an Sie:
Machen Sie mit, lassen auch Sie von jeder Lieferung - blind gezogen - aus jeder Charge (Nummer bitte angeben) einige Wurfscheiben (3 bis 5 reichen völlig) beproben, indem sie diese an die Geschäftsstelle des BVS senden.

Der eigentliche Test ist für Sie kostenlos. Die Kosten werden über den Verkäufer der Scheiben aufgebracht, die für jede Wurfscheibe einen geringen Betrag (0,1 Eurocent) an den BVS entrichten.

Gerade für die kleineren Wurfscheibenstände ist dieses "Umlagesystem" attraktiv, da eine einzelne PAK-Analyse ansonsten mit gut und gerne 120 Euro zu Buche schlagen kann.

Deshalb an alle: Machen auch Sie - es gibt glücklicherweise nur wenige "Ausreißer" - mit bei diesem Umlagesystem. Es ist die einzige Möglichkeit den ganzen Markt permanent "unter Kontrolle" zu halten. Genau das ist aber in Ihrem unmittelbaren Interesse!

Um sicher zu sein: Verwenden Sie nur Wurfscheiben, die das Zeichen "BVS - die neue Generation" tragen und lassen Sie sich vor allem zusichern, dass die Wurfscheiben einen PAK-Gehalt unter 30 ppm aufweisen (EPA 16). Wenn Sie diese Zusage schriftlich haben und die Wurfscheiben auch testen lassen, können Sie - sollten die PAK-Gehalte nicht zutreffen - die Wurfscheiben wegen des Fehlens einer zugesicherten Eigenschaft zurückgeben und der Verkäufer hat u. U. sogar für entsehende Schäden zu haften. Es wäre nicht der erste Fall, in dem ganze Bunkerladungen zurückgingen.

Ach ja: Es hat sich mittlerweile auch bei den Behörden herumgesprochen, dass es sich lohnt, die Menge der angekauften Wurfscheiben (dann meistens BVS - Neue Generation) und der effektiv geworfenen Wurfscheiben zu vergleichen........

Zu guter Letzt: Natürlich geht es bei allem um den Sport, bzw. das jagdliche Schießen. Gerade bei den Sportschützen verstehen wir, dass es den Druck der Qualifikationsnormen, den Zwang zum guten Ergebnis gibt. Was wir nicht verstehen, ist die Tatsache, dass einige meinen, sich unter dem Druck der geforderten Qualifikationsnormen Vorteile dadurch verschaffen zu können, dass sie sich über Beschlüsse z.B. denen des DSB-Präsidiums hinwegsetzen, von den umweltrechtlichen Normen ganz zu schweigen.

Ziel muss es sein, die "Bruchfreudigkeit" der "BVS" - Wurfscheiben zu verbessern und nicht, gegen Beschlüsse und Gesetze handelnd, sich mit "Sondermüll" Wettbewerbsvorteile zu verschaffen.